Therapie
Bei sehr starken Symptomen, verordnet der Arzt unter Umständen die „Pille“, stimmungsaufhellende Medikamente sowie Arzneien, die ein Ausschwemmen der Wassereinlagerungen bewirken sollen.
Abhilfe bei Beschwerden im normalen Rahmen kann man selbst mit freiverkäuflichen Medikamenten aus der Apotheke schaffen. Bei Schmerzen helfen Arzneimittel mit den Wirkstoffen Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen oder Paracetamol.
Achtung: Medikamente auf Basis von Acetylsalicylsäure(z.B. ASS oder Aspirin) sind unbedingt zu meiden, da sie häufig zu einer Verstärkung der Regelblutung führen. Auch mehrere Tage vor einsetzen der Blutung eingenommen kann diese Wirkung noch auftreten.
Bei Krämpfen im Unterleib sind Wirkstoffe wie Dimenhydrinat oder Butylscopolaminiumbromid zuverlässig und bewährt.
Präparate aus z.B. Mönchspfefferextrakt sind pflanzlich, gut verträglich, und können bei regelmäßiger Einnahme unangenehmes Spannen in der Brust lindern. Außerdem wird vermutet, dass sich Mönchspfefferextrakte positiv auf die Regulierung der Zyklushormone auswirken.
Hochdosierte Johanniskrautpräparate können sich positiv auf depressive Verstimmungen auswirken. Auch sie sind pflanzlich und gut zu vertragen. Vorsicht ist allerdings geboten bei gleichzeitiger Einnahme der „Pille“, denn Johanniskraut kann ihre Wirkung beeinträchtigen und es kann zur ungewollten Schwangerschaft kommen. Die Nachwirkung reicht bis zu 14 Tage nach Einnahme der letzten Kapsel/Tablette des Johanniskrautpräparats, was eine zusätzliche Verhütungsmaßnahmen also während der Einnahme und zwei Wochen lang nach Ende der Einnahme von Johanniskraut notwendig macht.
Lästigen Wasseransammlungen lässt sich Wirkungsvoll durch Aufgießen von Tees mit Bestandteilen von Goldrute, Birke und Hauhechel entgegen wirken.
Außerdem empfehlenswert sind:
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Yogaübungen oder Übungen aus dem autogenen Training
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Bewegung
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frische Luft
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Ein entspannendes Bad
